Hand in Hand für´s Ehrenamt!
Hand in Hand für´s Ehrenamt!

Dörpen schließt Pakt für Ehrenamt

Pressemitteilung aus der Emszeitung vom 18. Juli 2013

 

Wollen zum Ehrenamt ermuntern und es aktiv fördern: Günther Brümmer, Manfred Gerdes, Alois Soring, Elli Hackmann, Simone Zeppenfeld und Hermann Wocken.

Foto: Jan-Hendrik Kuntze

Kooperationsvereinbarung

Die Samtgemeinde Dörpen und das größte Unternehmen vor Ort, Nordland Papier, wollen beim Thema Ehrenamt zukünftig eng zusammenarbeiten. Im Kern geht es darum, Mitarbeiter für das freiwillige Engagement zu begeistern.

Nordland Papier bringt dabei in dieser Zusammenarbeit seine Möglichkeiten ein, die Mitarbeiter über die Unternehmensstruktur anzusprechen und auf die Gelegenheiten aufmerksam zu machen, ein Ehrenamt zu übernehmen. Die Möglichkeiten des Unternehmens seien da besser als die der Gemeinde, sagt Werksleiter Günther Brümmer.

So soll zum Beispiel jeder in Rente gehende Mitarbeiter der Firma ein Formular der Servicestelle Ehrenamt bekommen, in dem er angeben kann, ob er Interesse an einem Ehrenamt habe und in welchem Bereich er tätig werden möchte. Die Servicestelle hilft dann bei der Vermittlung einer entsprechenden Tätigkeit bei den zahlreichen Vereinen. Allerdings unterstützt die seit Anfang Februar bestehende Servicestelle der Samtgemeinde (SG) auch neue Ideen für ehrenamtliche Betätigungen, sagt Simone Zeppenfeld von der Servicestelle.

Für SG-Bürgermeister Hermann Wocken ist die strategische Zusammenarbeit mit Nordland Papier ein Musterbeispiel für eine Kooperation zwischen Kommune und Wirtschaft. Er hofft, dass eine derartige Vereinbarung Schule mache.

 

Betriebsrat vermittelt

Federführend für die Umsetzung des Vorhabens im Unternehmen ist der Betriebsrat. Dessen Vorsitzende, Alois Sorin und Elli Hackmann, erklärten, sie würden sich auf die Übernahme dieser für sie neuen Rolle freuen. Dabei käme es nicht nur auf die Ansprache von Beschäftigten an, die in den Ruhestand wechseln, sondern auch auf die aktive Belegschaft. Man wolle die Möglichkeiten zu ehrenamtlicher Tätigkeit bei allen Beschäftigten bekannt machen. „Wir können dieses Vorhaben nur begrüßen“, sagt Sorin.

Der Bürgermeister der Gemeinde Dörpen, Manfred Gerdes, verwies auf die über 70 ehrenamtlichen Vereine in Dörpen, die alle „hervorragend geführt“ seien. Für die Aufrechterhaltung dieser Fülle an Vereinen sei aber gerade angesichts des demografischen Wandels der Nachschub an Ehrenamtlichen nötig. Dazu brauche man auch die Unternehmen, „anders ist das nicht zu stemmen“, sagt Gerdes.

Brümmer verwies abschließend auf die Vorteile für Unternehmen. Durch das Ehrenamt seien die Mitarbeiter zufriedener. Die jetzige Übereinkunft sei eine „Bereicherung des bestehenden Angebots“ der Firma, um die Zufriedenheit der Angestellten zu fördern.

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