Hand in Hand für´s Ehrenamt!
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Rotarier helfen Sprachlernhelfern in Dörpen

Pressemitteilung aus der Emszeitung vom 13. April 2016


Bei der Übergabe anwesend waren: (v.l.) Daniel Frericks, Simone Wagner, Leiterin der Servicestelle Ehrenamt der Samt-gemeinde Dörpen und Heinz-Ludwig Groß.
Foto: Ann-Kathrin Schweers

 

Rotary-Club übergibt 100 Sprachlernbücher

100 Lehrbücher hat der Rotary-Club Hümmling zu Sögel der Samtgemeinde Dörpen gespendet. Damit sollen ehrenamtlich tätige Sprachlernhelfer bei ihrer Arbeit mit Flüchtlingen unterstützt werden.
 

Aktuell lebten 291 Asylbewerber in der Samtgemeinde Dörpen, berichtete die Leiterin der Servicestelle Ehrenamt, Simone Wagner, bei der Übergabe. Durch diese Anzahl an Asyl suchenden Menschen, die zum größten Teil aus Syrien kämen, bestünde ein Bedarf an Lehrbüchern. Die deutsche Sprache zu lernen sei für die Flüchtlinge ein „Schlüssel zur Integration“, ist sich Wagner sicher.

Um diese Integration zu gewährleisten, hat der Rotary-Club Hümmling zu Sögel 100 Sprachlernbücher an die Samtgemeinde gespendet. „Eine großzügige Geste“, lobte Wagner.

 

Oft sind Lehrer da, aber keine Bücher
Aufgabe der Servicestelle Ehrenamt der Samtgemeinde Dörpen ist, wie der Name bereits sagt, das Ehrenamt zu fördern. Und so sollen auch die erhaltenen Bücher genutzt werden, um freiwillige Sprachlernhelfer bei ihrer Arbeit zu unterstützen, erklärte Wagner.

Man wolle es mit dieser Spende allen Flüchtlingen ermöglichen, Deutsch zu lernen, egal welchen Status und welches Herkunftsland sie hätten, so Heinz-Ludwig Groß vom Rotary-Club. Wichtig sei dem Club außerdem, mit den Sprachlernbüchern ehrenamtliche Helfer zu unterstützen, betonte Groß. Auch Daniel Frericks, ebenfalls Mitglied des Organisation, sei aufgefallen: „Alle Flüchtlinge wollen lernen, Lehrer sind auch da. Es scheitert oft nur daran, dass die Bücher nicht da sind“. An diesem Punkt schalte sich der Rotary-Club ein, der auch die Samtgemeinden Sögel und Werlte mit 100 Sprachlernbüchern unterstütze, sagte Frericks.

 

Die Bücherspenden könnten durch Clubbeiträge, Verkaufsaktionen und eingehende Zuwendungen finanziert werden, sagte Groß.

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