Hand in Hand für´s Ehrenamt!
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Neuer Notfallordner für Bürger der Samtgemeinde Dörpen

Pressemitteilung aus der Emszeitung vom 15. Dezmber 2016

 

Den Notfallordner für die Samtgemeinde Dörpen haben Karl Hans Harren, Simone Wagner, Christa Bauer, Hermann Wocken und Frieda Willenborg (von links) erstellt.

Foto: Dirk Hellmers
 

Ab Januar im Rathaus der SG Dörpen erhältlich

Was tun, wenn der Patient nicht mehr selbst entscheiden kann oder schnelle Antworten in Notfällen erforderlich sind? Antworten auf diese Fragen bekommen Bürger der Samtgemeinde Dörpen ab Januar in einem Notfallordner.

 

Gänzlich neu ist die Idee von einem zentralen Sammelordner nicht. Neben Firmen im Gesundheitswesen haben auch schon einige Orte der Samtgemeinde die Informationssammlungen auf den Weg gebracht. „Jetzt haben wir einen Notfallordner für die ganze Samtgemeinde erstellt, der auch auf dem neusten Stand ist“, sagt SG-Bürgermeister Hermann Wocken. Damit dieser Ordner auch von möglichst vielen genutzt wird, gibt es ihn für Senioren ab 65 Jahren kostenlos. Allein in Dörpen selbst sind 800 der 5000 Bürger in diesem Alter und könnten die Akte somit umsonst bekommen. Jüngere Bewohner zahlen fünf Euro.

 

Zwei unterschiedliche Versionen
Ausgearbeitet hat den Plan Simone Wagner, Leiterin der Servicestelle Ehrenamt der Samtgemeinde gemeinsam mit dem Seniorenbeirat. Dabei sind zwei unterschiedliche Versionen entstanden. Eine ist auf Einzelpersonen abgestimmt, die andere auf Paare. Auf rund 30 Seiten sollen Nutzer Informationen wie Medikamente, Erkrankungen und wer im Notfall benachrichtigt werden soll eingetragen werden. Auch Patientenvollmachten können hinterlegt werden. Weiter werden Daten zur Krankenversicherung oder zu Konten abgefragt. Zudem sind Nummern von Ärzten und Behörden aufgelistet. „So was kann schnell auf einen zukommen“, sagt Wagner. Und dann sei es gut, wenn Ärzte und Angehörige die Wünsche des Patienten wüssten. Viele der Fragen habe sie auch vereinfacht, damit die Dokumente leichter auszufüllen seien. Wer trotzdem Hilfe benötige, könne sich an den Formularlotsen Burkhard Schuster wenden. Der steht dienstags von 10 bis 12.30 Uhr in der Verwaltung zur Verfügung. Der wichtige Schriftzug „Notfallordner“ ist von der Seite aus auf der Akte sichtbar. „Dann wissen auch die Nachbarn im Notfall gleich bescheid“, so Frieda Willenborg vom Seniorenbeirat.

 

Unter die Leute sollen die Notfallordner ab Januar gebracht werden. „Ich werde ihn in unserer Seniorenrunde vorstellen“, sagt Christa Mauer. Sie organisiert die Seniorenrunden der kfd Dörpen. In Ahlen-Steinbild will Karl Hans Harren vom Seniorenbeirat des Landkreises die Akte bekannt machen. Ähnlich soll es auch in den anderen Ortsteilen ablaufen. Ansonsten kann der Ordner im neuen Jahr auch in der Verwaltung beantragt werden.

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