Hand in Hand für´s Ehrenamt!
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Thekla Lüssing aus Lehe gibt                "Flüchtlingen eine Perspektive"

Pressemitteilung aus der Emszeitung vom 01. Februar 2019

Mit stehendem Applaus würdigten die Gäste das ehrenamtliche Wirken von Thekla Lüssing, die auf dem Neujahrsempfang der Gemeinde Lehe von Bürgermeister Johann Mardink geehrt wurde.

Foto: Christian Belling

Für musikalische Unterhaltung während des Empfangs sorgten die „Leeier Singers“. Das Trio mit den Schwestern Daniela Determann und Dagmar Worpenberg sowie deren Vater Engelbert Determann überzeugte mit deutschen Stücken.

Auf Neujahrsempfang geehrt

Lehe. "Du reichst anderen Menschen die Hand und gibst Flüchtlingen eine Perspektive." Mit diesen Worten hat Lehes Bürgermeister Johann Mardink (CDU) auf dem erstmals durchgeführten Neujahrsempfang der Emsgemeinde die ehrenamtlichen Verdienste von Thekla Lüssing gewürdigt.

Das Wirken der langjährigen Vorsitzenden der örtlichen KFD-Gruppe ist nach Worten des Bürgermeisters geprägt von Solidarität, Mitgefühl und Nächstenliebe. "Was du zum Wohle der Gesellschaft leistest, ist von unschätzbarem Wert", betonte Mardink.

 

Früh morgens Vokabeln gelernt 

Als Beispiel nannte er das Üben von deutschen Vokabeln mit Alaa und Ahmed, zwei jungen Flüchtlingen aus Syrien, die in Lehe eine neue Heimat gefunden. "Man hört, dass dies auch schon mal zu früher Stunde um 4.30 Uhr gewesen sein soll", gab Mardink eine Anekdote zum Besten. Sichtlich bewegt nahm Lüssing unter stehendem Applaus der rund 70 Gäste im Struven Hus die Urkunde aus den Händen des Bürgermeisters entgegen.
 

Die Würdigung ehrenamtlichen Engagements stand im Mittelpunkt des Neujahrsempfangs. Die geladenen Gäste gehören Vorständen der örtlichen Vereine, Verbände, Gruppen und Organisationen an. "Alles Menschen, die unser Dorfleben mitgestalten, es attraktiv machen und das Miteinander in der Gesellschaft aufrecht halten", lobte Mardink.
 

Dörpens Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken (CDU) nannte es "eindrucksvoll, was alles in Lehe läuft." Ehrenamtlich Aktive sind nach seinen Worten unersetzliche Pfeiler der Gesellschaft. "In Zukunft werden wir noch mehr davon brauchen", so Wocken. Er nahm die Politik allgemein, explizit aber auch die Samtgemeinde in die Pflicht, die Unterstützungsstruktur für Ehrenamtliche weiter zu optimieren. "Es liegt an uns, Rahmenbedingungen zu schaffen, die freiwilligen Einsatz so einfach wie möglich machen. 

 

Als Negativbeispiel für eine überbordende Bürokratie nannte der SG-Bürgermeister die Datenschutz-Grundverordnung, die seit Mai letzten Jahres in der gesamten Europäischen Union gilt. "Das ist ein Horror. Es kann nicht angehen, dass Ehrenamtliche mit einem Gesetzbuch unterm Arm unterwegs sein müssen."  
 

Mit der Anfang 2013 ins Leben gerufenen Servicestelle Ehrenamt habe die Samtgemeinde eine Anlaufstelle für Freiwillige geschaffen. Servicestellen-Leiterin Simone Wagner stellte das Angebot vor, das nach ihren Worten Beratung, Vernetzung, Fortbildung und Unterstützung anbietet. 

 

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