Hand in Hand für´s Ehrenamt!
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Informationen zu den Einschränkungen

Einschränkung des öffentlichen Lebens 
 

Die folgende Fassung tritt am 9. Oktober 2020 in Kraft:
Niedersächsische Verordnung über Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 vom 7. Oktober 2020

 

Die Verordnung tritt am 9. Oktober 2020 in Kraft und mit Ablauf des 15. November 2020 außer Kraft.Die Niedersächsische Corona-Verordnung wurde am 8. Oktober 2020 veröffentlicht im Nds. GVBl. Nr. 35/2020 (ab Seite 346) .
 

Gesundheitsministerin Carola Reimann und Innenminister Boris Pistorius haben am 5. Oktober 2020 ein Handlungskonzept für vier verschiedene Szenarien in der jetzt kommenden nassen und kälteren Jahreszeit vorgestellt. Das Konzept bietet den Behörden vor Ort einen Orientierungsrahmen für mögliche Eskalationsstufen bei wachsendem Infektionsgeschehen.

Handlungskonzept zur Bekämpfung des Infektionsgeschehens in der Covid-19-Pandemie

 

Verstöße gegen die Verordnung stellen Ordnungswidrigkeiten dar und können mit Geldbuße bis zu 25.000 Euro geahndet werden.

Ahndung von Zuwiderhandlungen gegen die Niedersächsische Corona-Verordnung — Runderlass des Niedersächsischen Sozialministeriums vom 26. August 2020 (Bußgeldkatalog)

 

Der Bußgeldkatalog bietet den niedersächsischen Kommunen eine Orientierung, wie mit Verstößen gegen die Verordnung umgegangen werden soll. Für die Kontrolle und die Verhängung von Bußgeldern sind die Ordnungsämter der Kommunen zuständig ̶ hilfsweise die Polizei.

Die folgende Fassung tritt am 29. August 2020 in Kraft:

Niedersächsische Corona-Verordnung (Lesefassung: in Kraft ab 29.08.2020 bzw. ab 01.09.2020)

 

Wer sich nicht an die vorgeschriebenen Regelungen der Niedersächsischen Corona-Verordnung hält, muss künftig mit deutlich höheren Bußgeldern als bislang rechnen. Verstöße gegen die Verordnung stellen Ordnungswidrigkeiten dar und können mit Geldbuße bis zu 25.000 Euro geahndet werden.

 

Der aktualisierte Bußgeldkatalog ist am 27. August 2020 in Kraft getreten:

Ahndung von Zuwiderhandlungen gegen die Niedersächsische Corona-Verordnung — Runderlass des Niedersächsischen Sozialministeriums vom 26. August 2020 (Bußgeldkatalog)

Der Bußgeldkatalog bietet den niedersächsischen Kommunen eine Orientierung, wie mit Verstößen gegen die Verordnung umgegangen werden soll. Für die Kontrolle und die Verhängung von Bußgeldern sind die Ordnungsämter der Kommunen zuständig ̶ hilfsweise die Polizei.

 

Einschränkung des öffentlichen Lebens 
 

Die folgende Fassung tritt am 6. Juli 2020 in Kraft:

Niedersächsische Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus (Lesefassung: gültig ab 06.07.2020)

 

Auch wenn es jetzt nur kleinere Veränderungen gegeben hat - was sind die wesentlichen Punkte, die am 06.07.2020 in Kraft getreten sind?
Die wichtigste Änderung wird vor allem die Mannschaftssportlerinnen- und sportler im kontaktintensiven Sport (wie beispielsweise Fußball, Handball etc.) freuen:
Für Kleingruppen bis zu 30 Personen wird das Abstandsgebot aufgehoben. Damit sind Trainings- wie auch Spielbetrieb in der Kleingruppe wieder möglich. Auch Spiel- und Sportgruppen im öffentlichen Raum (z.B. Bolzen im Park, private Jogging- oder Walkingrunden etc.) können sich in einer festen Gruppe bis zu 30 Personen wieder ohne zwingend 2 Meter Abstand gemeinsam betätigen. Die hierfür notwendige Dokumentation der Kontaktdaten stellt dabei trotz der größeren Gruppen sicher, dass mögliche Infektionsketten dennoch nachvollzogen werden können.
 

Im kulturellen Bereich können sich die Veranstalterinnen und Veranstalter auf bis zu 500 Personen freuen. Alle müssen jedoch auch zukünftig während der Vorstellung sitzen, müssen dann aber wenn sie ihre Plätze eingenommen haben keine Mund-Nasen-Bedeckung mehr tragen.

Bei der privaten Betreuung von bis zu fünf Kindern fällt die bisherige Vorgabe weg, dass die Kinder nur aus drei Haushalten stammen dürfen. Zusätzlich sind nun auch Wechsel in den 5er-Gruppen möglich.

Im Tourismus, gilt bei Stadt- und Naturführungen wie auch bei der touristischen Schifffahrt oder bei Kutschfahrten kein Abstandsgebot in einer Gruppe von bis zu 10-Personen unabhängig von den Hausständen.
Für die Gäste aus dem Kreis Warendorf (NRW), wird das Beherbergungsverbot ab Samstag, den 04.07.2020 in Niedersachsen aufgehoben.
 

Mit Blick auf die jüngsten Geschehnisse in der Fleischindustrie wurde eine Datenerhebungspflicht für alle dort Mitarbeitenden in die Verordnung eingeführt.

In allen genannten Feldern gelten im Übrigen trotz Lockerungen die für den jeweiligen Bereich vorgesehenen Hygienekonzepte, Abstandsregelungen und Dokumentationspflichten.

Die folgende Fassung tritt am 22. Juni 2020 in Kraft:
Niedersächsische Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus (Lesefassung, gültig ab: 22. Juni 2020)

 

Es ist nicht ganz einfach den Überblick zu behalten - was sind denn jetzt die wesentlichen Änderungen, die am 22.06.2020 in Kraft getreten sind?
Die umsichtigen Verhaltensweisen der Niedersächsinnen und Niedersachsen haben das Infektionsgeschehen auch mit den letzten Lockerungen positiv stabilisiert und so können weitere Lockerungen ermöglicht werden.
Am wichtigsten: im persönlichen Bereich wird die bisherige Zwei-Haushalte-Regel dahingehend erweitert, dass nun auch Treffen in einer Gruppe bis zu 10 Personen (unabhängig von den Haushalten) möglich sind. Diese Regel ist überall dort anwendbar, wo bislang schon die Zwei Haushalte-Regel galt, also im öffentlichen Raum oder bei der Belegung von Ferienwohnungen, aber auch beim Besuch einer Kneipe oder in eines Restaurants. Auch das Grillen und Picknicken ist in dieser Gruppengröße wieder zulässig.

Im sozialen Sektor sind Kinder- und Jugendreisen mit Übernachtung in Gruppen von bis zu 16 Personen wieder möglich. Die Platzangebote in der Tagespflege sind wieder vollständig belegbar und in den Werkstätten für behinderte Menschen wurde der Anteil der nutzbaren Plätze auf drei Viertel erhöht.

Im kulturellen Bereich sind Veranstaltungen nicht mehr nur unter freiem Himmel, sondern auch wieder in geschlossenen Räumen wieder möglich. Es bleibt jedoch bei der Obergrenze von 250 Personen. Diese dürfen nur sitzend an der Veranstaltung teilnehmen und es muss zu jeder Zeit ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Damit steht der Öffnung von Theatern, Opern und Kinos nichts mehr entgegen. Ganz wichtig ist aber: Während einer gesamten Veranstaltung muss indoor ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Beim Sport können wieder bis zu 250 Zuschauerinnen und Zuschauer zu den Amateur-Sportveranstaltungen in Niedersachsen kommen. Im Profisport bleibt es beim Zuschauerverbot! Und auch Saunen können wieder ab Montag den (Schwitz)Betrieb aufnehmen.

In Schulen sind in kleinem Rahmen wieder viele Veranstaltungen möglich. Dies gilt vom Sportunterricht über Projektwochen, Tagesausflüge bis hin zu Zeugnisübergaben und Verabschiedungen. Die Kindertageseinrichtungen öffnen ab Montag wieder für alle Kinder, die in der jeweiligen Einrichtung normalerweise einen Betreuungsplatz haben.

Für alle genannten Bereiche gelten Hygienekonzepte und Abstandsregelungen.

Die folgende Fassung mit einer weiteren Änderung, die Schulen und Kindertageseinrichtungen betrifft, tritt am 15. Juni 2020 in Kraft:

Niedersächsische Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus (Lesefassung, gültig ab: 15. Juni 2020)

 

 

Die folgende Fassung tritt am 8. Juni 2020 in Kraft:

Niedersächsische Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus (Lesefassung, gültig ab: 8. Juni 2020)

 

Weiterhin gilt, dass persönliche Kontakte bitte auch weiterhin auf ein unbedingt erforderliches Mindestmaß beschränkt werden müssen. In der Öffentlichkeit darf man sich nur mit Personen aus dem eigenen und einem weiteren Hausstand zugleich ohne Abstandsbeschränkungen aufhalten. Ansonsten gilt das bereits bekannte Abstandsgebot von 1,5 Metern. Bitte die Hygieneregeln stets und überall einhalten! Auch die Dokumentationspflichten in den unterschiedlichen Bereichen bleiben weiterhin bestehen.

 

Einige Neuerungen im Überblick

Soziales

  • In Heimen für ältere und pflegebedürftige Menschen sowie für Menschen mit Behinderungen muss das Hygienekonzept unverzüglich den Bewohnerinnen und Bewohnern wieder soziale Kontakte außerhalb der Einrichtung zu ermöglichen und dabei eine Regelung für das kurzzeitige Verlassen der Einrichtung enthalten. So soll sichergestellt werden, dass ein kleiner Einkauf oder ein Spaziergang im Park für die mobilen Bewohnerinnen und Bewohner wieder möglich sind.
  • Angebote für Kinder und Jugendliche sind nun auch unter der Aufsicht von Personen, die eine Jugendleitercard haben, mit bis zu 10 Personen wieder möglich.
  • Veranstaltungen und Reisen für Kinder- und Jugendlichengruppen, wie zum Beispiel Ferien- und Zeltlager, sind bis nach den Sommerferien nicht möglich.
     

Gastronomie

  • Bars – damit auch Kneipen und andere gastronomische Einrichtungen, in denen eher Getränke als Speisen angeboten werden – können wieder öffnen.
     

Tourismus

  • Busreisen können wieder stattfinden. Während des Aufenthalts im Bus müssen allerdings alle Fahrgäste eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. Außerdem müssen Fahrgäste, die nicht aus demselben oder einem weiteren Hausstand kommen, den nötigen Hygieneabstand von 1,5 Metern zueinander einhalten sowie zwischen ihren Sitzplätzen jeweils eine Sitzreihe unbesetzt lassen. Auch die Klimaanlage muss während der Fahrt auf Dauerventilation eingestellt sein, damit ein permanenter Luftaustausch für die Fahrgäste gewährleistet ist. Analog zu anderen touristischen Dienstleistungen müssen die Unternehmer der Busreise vor Beginn den vollständigen Namen, die Anschrift und die Telefonnummer von jedem Fahrgast dokumentieren.
  • Ferienwohnungen und -häuser können nun auch ohne die bisher geltende Wiederbelegungsfrist von sieben Tagen vermietet werden.
  • Hotels, Pensionen, Jugendherbergen und Campingplätze dürfen ab dem 08. Juni zu 80 Prozent belegt werden – und nicht mehr zu 60 Prozent wie vorher.
  • Der Inselparagraf entfällt.
     

Kultur

  • Kulturelle Aufführungen unter freiem Himmel sind ab Montag wieder erlaubt. Teilnehmen dürfen daran bis zu 250 Menschen. Dabei muss das Publikum sitzen.
  • An Beerdigungen dürfen bis zu 50 Personen teilnehmen. Dies gilt nach dem Gottesdienst oder einer ähnlichen Zeremonie für den Gang zur Grabstelle und für den Aufenthalt dort.
  • An Hochzeitsfeiern dürfen nun 50 Personen teilnehmen.
     

Sport

  • Sportlerinnen und Sportler können auch wieder Umkleidekabinen, Dusch-, Wasch- und andere Sanitärräume sowie Gemeinschaftsräumlichkeiten, wie zum Beispiel Schulungsräume, nutzen.
  • Trainingsgruppen dürfen auch außerhalb von Sportanlagen im Freien trainieren, wenn sie durch einen Trainer oder Trainerin angeleitet werden und ein Abstand von mindestens 2 Metern zwischen den beteiligten Personen, die nicht zum gleichen Hausstand gehören, jederzeit eingehalten wird.
  • Schwimm- und Spaßbäder dürfen wieder öffnen.
     

Versammlungen

  • Versammlungen unter freien Himmel bedürfen keiner Genehmigung durch die Versammlungsbehörde mehr, sondern sind den Regelungen des Versammlungsgesetzes entsprechend von den Veranstalterinnen und Veranstaltern lediglich rechtzeitig anzuzeigen. Aus Gründen des Infektionsschutzes werden die Veranstalterinnen und Veranstalter verpflichtet, geeignete Schutzmaßnahmen zu gewährleisten. Aus demselben Grund sind Beschränkungen der Versammlung durch die Versammlungsbehörde möglich.
     

Für alle Lockerungen gilt, dass ein Abstand von 1,5 Metern zwischen zwei Personen, die nicht einem oder einem weiteren Hausstand angehören, weiterhin eingehalten werden muss. Auch müssen die Verantwortlichen Hygienemaßnahmen treffen, die geeignet sind, die Gefahr einer Infektion mit dem Coronavirus zu vermindern. Für viele Aufenthalte gilt zudem, dass Familienname, Vorname, die vollständige Anschrift und eine Telefonnummer dokumentiert werden müssen. Die Daten müssen für die Dauer von drei Wochen nach dem Besuch aufbewahrt werden, damit eine eventuelle Infektionskette nachvollzogen werden kann.

Die genannten Auflagen bleiben deshalb bestehen, damit weiterhin gewährleistet ist, dass eine Infektion mit dem Covid-19-Virus möglichst vermieden und ggf. nachverfolgt werden kann. Nur so kann das Infektionsgeschehen weiterhin moderat gehalten werden.

Die folgende Fassung tritt am 25. Mai 2020 in Kraft:

Niedersächsische Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus (Lesefassung, Stand: 22. Mai 2020).

 

Was sind jetzt die wesentlichen Änderungen, die am Montag (25.05.2020) in Kraft getreten sind?
Die umsichtigen Verhaltensweisen der Niedersächsinnen und Niedersachsen haben das Infektionsgeschehen positiv beeinflusst und so können tatsächlich weitere Lockerungen ermöglicht werden. Viele weitere Einrichtungen dürfen öffnen, insbesondere alle Outdoor-Freizeiteinrichtungen von Freizeitparks, über Klettergärten bis hin zu Minigolfanlagen.
Im Tourismus- und Freizeitbereich sind wieder Boots- und Fahrradverleih, touristische Bootsfahrten bis hin zu Stadtführungen möglich - wenn auch mit strengen Auflagen. Auch Hotels, Pension sowie Jugendherbergen dürfen zu touristischen Zwecke wieder öffnen, wenngleich zunächst nur mit einer Auslastung von 60 %.
Im sozialen Sektor sind ebenfalls weitere Lockerungen vorgesehen, sei es die Öffnung von Werkstätten für behinderte Menschen und Tagesförderstätten oder die Jugendherbergen, Familienferien- und Freizeitstätten wie auch Jugendbildungsstätten.

Für alle genannten Bereich gelten Hygienekonzepte und die gewohnten Abstandsregelungen.
 

Wie ist das mit den bisherigen Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum?
Diese bleiben zunächst noch bestehen, d.h. wie bisher gilt die „Zwei-Haushaltsregel“ und leider auch das Verbot von Gruppenbildungen.
In Verbindung mit den Abstandsregeln waren diese Maßgaben, die uns leider alle im Miteinander einschränken, die wichtigsten Erfolgsfaktoren für die positiven Entwicklungen im Infektionsgeschehen. Insofern wird hieran aktuell erstmal noch festgehalten, um die Vielzahl an weiteren Lockerungen zu ermöglichen.

 

Und in meinen eigenen vier Wänden?
Auch hier bleibt das Prinzip der Kontaktminimierung bestehen, d.h. der Kreis, der sich treffenden Menschen zuhause soll zu Ihrem Schutz und zum Schutz Ihrer Mitmenschen möglichst klein und idealerweise weitgehend gleichbleibend sein.

Die folgende Fassung ist am 11. Mai 2020 in Kraft getreten:

Niedersächsische Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie

Erläuterung: Die neue Verordnung regelt infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus in Niedersachsen.

 

Die wichtigsten Änderungen auf einen Blick können Sie der Presseinformation des Sozialministeriums vom 09.05.2020 entnehmen: Niedersächsische Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie tritt am Montag in Kraft.

 

Für den Publikumsverkehr und Besuche sind geschlossen:
-  Bars, Clubs, Diskotheken und ähnliche Einrichtungen,
-  Theater, Opern, Konzerthäuser, Kulturzentren und ähnliche  
    Einrichtungen unabhängig von der jeweiligen Trägerschaft und den
    Eigentumsverhältnissen,
-  Messen, Kinos, Freizeitparks, Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken,
-  Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen, jeweils sowohl innerhalb
    als auch außerhalb von Gebäuden,
-  Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen sowie die
   Straßenprostitution,
-  öffentliche und private Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbäder,
    Fitnessstudios, Saunen und ähnliche Einrichtungen,
-  Indoor-Spielplätze, Kletterhallen und ähnliche Einrichtungen.

Einschränkung des öffentlichen Lebens 

Ab dem 6. Mai 2020 greift eine Verordnung des Landes Niedersachsen. Fragen dazu beantwortet das Land hier.
 

Niedersächsische Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus in der ab 6. Mai 2020 gültigen Lesefassung

 

Mund-Nasen-Schutz ("Maskenpflicht")

Die Pflicht, den Mund-Nasen-Schutz zu tragen, gilt seit dem 27.04.2020 im Öffentlichen Personennahverkehr (z.B. Bus oder Bahn) sowie beim Einkaufen im Einzelhandel.
Hintergrund ist, dass das Corona-Virus SARS CoV-2, das die Erkrankung COVID-19 auslöst, beim Sprechen, Husten und Niesen über die Atemluft in die Umgebung gelangt. Eine Mund-Nasen-Bedeckung soll daher als mechanische Barriere bzw. Bremse dienen. Das Land Niedersachsen begründet und erläutert die Maskenpflicht hier

 

Öffnungen/ Lockerungen
 

Welche Geschäfte/Stellen haben auf?

Bislang haben alle Geschäfte des Einzelhandels wieder geöffnet, die kleiner als 800 qm sind. Größere Geschäfte können öffnen, müssen aber ihre Verkaufsfläche auf 800 qm reduzieren. Die Betreiberinnen und Betreiber der Verkaufsstellen, Ladengeschäfte etc. sind verpflichtet, gewisse Hygiene- und Abstandsregeln sicherzustellen, zulässig ist z.B. durchschnittlich lediglich eine Person auf 10 qm.

 

Dazu zählen:

- Lebensmittelmärkte/handel
- Wochen- und Getränkemärkte
- Hofläden
- Abhol- und Lieferdienste
- Großhandel für Lebensmittel und täglichen Bedarf
- Bau- und Gartenmärkte
- Tierbedarf
- Brief- und Versandhandel, Poststellen
- Banken, Sparkassen, Geldautomaten
- Tankstellen
- Kfz- und Fahrrad-Werkstätten
- Reinigungen, Waschsalons
- Zeitungsverkaufsstellen
- Verkauf für Fahrkarten ÖPNV
- Blumenläden
- Kfz- und Fahrradhandel
- Buchhandlungen
- Logistik
- Autowaschanlagen

Weitere Details sind der seit dem 6. Mai gültigen Verordnung des Landes zu entnehmen.

 

 

Welche Einrichtungen sind geschlossen?

- Bars, Clubs, Kulturzentren, Diskotheken, Kneipen

- Hotels, Campingplätze, Wohnmobilstellplätze, Vermietung von
   Ferienhäusern und -zimmern, -wohnungen etc. zu

   touristischen Zwecken (Ausnahme: Dauercamping, Zweitwohnung)
- Theater, Opern, Konzerthäuser
- Messen, Kinos, Freizeitparks
- Seilbahnen, Anbieter von Freizeitaktivitäten
- Spezialmärkte, Outlet-Center
- Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
- Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen
- öffentliche und private Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbäder,
  Sport- und Fitnessstudios

- Saunen, Salzgrotten
- Indoor-Spielplätze
Weitere Details sind der seit dem 6. Mai gültigen Verordnung des Landes zu entnehmen.

Einschränkung des öffentlichen Lebens 

Ab dem 20. April 2020 greift eine Verordnung des Landes Niedersachsen vom 17.04.2020. Diese Verordnung ist rechtskräftig und löst als zentrale Rechtsvorschrift zur Eindämmung der Corona-Pandemie die bisherigen Verordnungen des Landes Niedersachsen ab.

 

Öffnungen/ Lockerungen

Welche Einrichtungen, Geschäfte, etc. öffnen dürfen und welche geschlossen bleiben müssen finden Sie in der folgenden pdf.

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Einschränkung des öffentlichen Lebens 

Aufgrund einer Weisung des Landes Niedersachsen gelten seit dem 17.03.2020, 06:00 Uhr, bis einschließlich Sonnabend, den 18. April 2020, unten aufgeführte Regelungen, die zahlreiche Bereiche des öffentlichen Lebens umfassen. Hinzu kommt eine Allgemeinverfügung des Landes Niedersachsen vom 23.03.2020 (bzw. Verordnung des Landes vom 27.03.2020), die weitere Einschränkungen der sozialen Kontakte umfasst.

Geschlossene Einrichtungen

Für den Publikumsverkehr sind geschlossen:

  • Bars, Clubs, Kulturzentren, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen

  • Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen, Bibliotheken und ähnliche Ein-richtungen und unabhängig von der jeweiligen Trägerschaft oder von Eigentumsverhältnissen

  • Messen, Ausstellungen, Kinos, Zoos, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen

  • Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen

  • der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbäder, Fitnessstudios, Saunen und ähnliche Einrichtungen

  • Alle Spielplätze einschließlich Indoor-Spielplätze

  • alle Verkaufsstellen des Einzelhandels, insbesondere Outlet-Center, einschließlich der Verkaufsstellen in Einkaufscentern

  • Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, es sei denn, eine Behandlung ist durch ärztliche Bescheinigung als unaufschiebbar erklärt,

  • Fahrschulen, Fahrlehrerausbildungsstätten und anerkannte Aus- und Weiterbildungsstätten nach dem BKrFQG

  • Friseursalons

  • Hundesalon / Hundefriseur

  • Bau-, Gartenbaumärkte für Privatkunden

  • Dienstleistungen zur Körpermodifikation, wie z.B. Tattoo-, Piercing-Studios, Fitnessstudios, Saunen, Dampfbad, Sonnenstudio, Salzgrotten

  • Sämtliche kosmetische Dienstleistungen, wie z.B. Pediküre, Fußpflege, Kosmetikstudio, Maniküre

Weitere Details sind der Allgemeinverfügung des Landes Niedersachsen (bzw. Verordnung des Landes vom 27.03.2020) zu entnehmen 

Auszug aus dem Nds-Gesetz- und Verordungsblatt vom 27.03.2020

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Geöffnet bleiben

  • der Einzelhandel für Lebensmittel

  • Wochenmärkte (nur Verkaufsstände für Lebensmittel)

  • Abhol- und Lieferdienste

  • Getränkemärkte

  • Apotheken

  • Sanitätshäuser

  • Drogerien

  • Tankstellen

  • Banken und Sparkassen

  • Poststellen

  • Reinigungen, Waschsalons

  • Tierbedarfsmärkte

  • Zeitungsverkauf

  • Großhandel

  • Dienstleister aus dem Gesundheitsbereich

  • nur für Gewerbetreibende: Bau-, Gartenbaumärkte.
    (Ab dem 04.04.2020 werden die Bau- und Gartenmärkte wieder für Privatpersonen geöffnet)
     

Soziale Kontakte reduzieren

Reduziert werden sollen alle Kontakte zu anderen Menschen, die nicht zu den Angehörigen des eigenen Hausstandes zählen, mit denen man also nicht zusammenlebt.

Kontakte außerhalb der eigenen Wohnung sind deshalb nur erlaubt, wenn dabei in der Öffentlichkeit (wo immer möglich) ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen eingehalten wird. Ansonsten ist der Aufenthalt im öffentlichen Raum vornehmlich Einzelpersonen gestattet, Zusammenkünfte im öffentlichen Raum sind auf zwei Personen beschränkt. Ausgenommen von dieser Beschränkung sind Angehörige sowie Personen, die in einer gemeinsamen Wohnung leben (z.B. Familie).


Besuchsregelungen

Personen wie die Großeltern, Familienmitglieder, Freunde dürfen nicht besucht werden oder im Haushalt empfangen werden. Gerade bei den Bevölkerungsgruppen, die zu den besonders gefährdeten Personen mit einem besonders hohen Risiko für schwere Krankheitsverläufe gehören, sollte auf direkten Kontakt verzichtet werden. Insofern besteht hier ein generellen Besuchs- und Betretungsverbot.


Arbeiten

Die Ausübung beruflicher Tätigkeiten (einschließlich der Jahreszeit bedingt erforderlichen Bewirtschaftung landwirtschaftlicher und forstwirtschaftlicher Flächen) ist ausdrücklich erlaubt. Zu beruflichen Zwecken sind auch Zusammenkünfte von mehreren Personen zulässig, soweit möglich ist aber ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern einzuhalten.


Arztbesuche

Ausdrücklich erlaubt ist die Inanspruchnahme ambulanter oder stationärer medizinischer Versorgungsleistungen (z. B. Arztbesuch, medizinische Behandlungen; auch Blutspenden sind ausdrücklich erlaubt) sowie der Besuch medizinischer Dienstleister, soweit dies medizinisch dringend erforderlich ist (z. B. Psycho- und Physiotherapie).

Das gilt auch für den Besuch von anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens (soweit der Besuch nicht gesondert eingeschränkt ist) sowie von Apotheken, Sanitätshäusern, Optikern, Hörgeräteakustikern, Drogerien.

 

Betreuung von Hilfebedürftigen Personen

Der Besuch bei Lebenspartnerinnen und Lebenspartnern, Alten, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen (außerhalb von Einrichtungen) und die Wahrnehmung des Sorgerechts im jeweiligen privaten Bereich sind erlaubt. Das gilt ausdrücklich genauso für die Betreuung von hilfebedürftigen Personen und Minderjährigen, auch zur Versorgung mit Lebensmitteln, Gütern und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs.

 

Spazieren gehen

Weiterhin zulässig ist die körperliche und sportliche Betätigung im Freien, alleine, mit Personen aus demselben Haushalt (z.B. der eigenen Familie) oder auf höchstens zwei Personen beschränkt (s.o.).
Es darf weiterhin mit dem Hund Gassi gegangen werde sowie die Versorgung von Anderen Tieren sichergestellt werden (wenn man Pferde, Ziegen oder andere Tiere versorgen muss).Genauso wie etwa die tierärztlich notwendige Versorgung.


Geburtstagsfeiern, Grillfeste oder Ähnliches

Nur ausschließlich mit den Mitgliedern des eigenen Haushaltes.
Die oben genannte Allgemeinverfügung des Landes regelt nicht nur den einzuhaltenden Mindestabstand zwischen den Personen, sondern untersagt auch private Veranstaltungen wie Geburtstagsfeiern zuhause, private Treffen im heimischen Garten zum Grillen o.ä., sofern dort nicht nur Angehörige des eigenen Hausstands teilnehmen. 
 

Hochzeiten

Der schönste Tag im Leben ist natürlich zulässig! Allerdings nur unter der Einhaltung der Kontaktregeln und im engsten Familienkreis. Die große Feier muss man leider verschieben.


Beerdigungen

Eine Trauerfeier bzw. Beerdigung darf und soll natürlich durchgeführt werden, diese ist aber auf den engsten Familienkreis zu beschränken. Bitte beachten Sie auch bei diesem Anlass die Einhaltung des Mindestabstands.


Einkaufen
Geöffnet bleiben alle Einrichtungen, die für das tägliche Leben benötigt werden und die eine lückenlose Versorgung sicherstellen. Vermeiden Sie bei Ihren Einkaufen die üblichen Stoßzeiten (z.B. Freitagnachmittag, Sonnabendmittag etc.).

Und auch in den Supermärkten gilt: Nur mit Einkaufswagen betreten  | Abstand halten | Hygieneregeln sowie Husten- und Niesregeln einhalten | Bargeld vermeiden

 

Handwerker und andere Dienstleister

Handwerker und andere Dienstleister unterliegen keinen Beschränkungen. Zu beachten sind gleichwohl die allgemeinen Hygieneregeln.

 

Ausgangssperre

Aktuell besteht keine Ausgangssperre, um die Ansteckungsketten mit dem Coronavirus zu durchbrechen. Die Entscheidung hierzu von Bund und Land bleibt abzuwarten. 


Dauer der Regelungen/ Einschränkungen

Die Regierungschefs der Länder und die Bundesregierung haben dieses Maßnahmenpaket mit der Gültigkeit bis zum 18. April 2020 festgelegt. Eine Verlängerung ist möglich.

Quellen:

Landkreis Emsland; niedersachen.de; Robert-Koch Institut; WHO; NOZ;
AOK; infektionsschutz.de;
Bundesgesundheitsministerium

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