Hand in Hand für´s Ehrenamt!
Hand in Hand für´s Ehrenamt!

Informationen zu den  Verhaltensweisen

Schutzmaßnahmen

Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg scheint die Tröpfcheninfektion zu sein. Diese Übertragung kann direkt von Mensch zu Mensch erfolgen, wenn Virushaltige Tröpfchen an die Schleimhäute der Atemwege gelangen. Wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen schützen daher das Einhalten der Husten- und Niesregeln, eine gute Händehygiene sowie Abstandhalten zu Erkrankten (etwa 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus. Auch auf das Händeschütteln sollte verzichtet werden.
Generell sollten Menschen, die Atemwegssymptome, d. h. Krankheitszeichen im Bereich der Atemwege haben, nach Möglichkeit zu Hause bleiben. Weitere Informationen dazu gibt es zum Beispiel unter www.infektionsschutz.de.
 

Privates Umfeld und Familienleben – Wichtige Verhaltensregeln

  • Bleiben Sie, so oft es geht, zu Hause. Vermeiden Sie insbesondere die persönlichen Begegnungen mit älteren oder chronisch kranken Menschen zu deren Schutz. Nutzen Sie stattdessen vermehrt die Kommunikation per Telefon, E-Mail, Chats, etc.

  • Lüften Sie alle Aufenthaltsräume regelmäßig und vermeiden Sie Berührungen wie z. B. Händeschütteln oder Umarmungen.

  • Regelmäßiges und gründliches Händewaschen schützt!

  • Beim Husten und Niesen werden unzählige Krankheitserreger weiterverbreitet. Husten und Niesen Sie daher in ein Einwegtaschentuch oder in Ihre Armbeuge und drehen Sie sich dabei von den Personen in Ihrer Umgebung weg.

  • Wenn eine Person in Ihrem Haushalt erkrankt ist, sorgen Sie nach Möglichkeit für eine räumliche Trennung und genügend Abstand zu den übrigen Haushaltsmitgliedern.

  • Gehen Sie nicht zu Stoßzeiten einkaufen, sondern dann, wenn die Geschäfte weniger voll sind oder nutzen Sie Abhol- und Lieferservices.

  • Meiden Sie Menschenansammlungen und beachten Sie die vorgegebenen Abstandsregeln von mindestens 1,5  Metern.

  • Seit der neuen Nds-Verordnung vom 27.04.2020 ist das Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung im öffentlichen Leben z.B. beim Einkaufen und im Personennahverkehr (z.B. Bus oder Bahn pflicht.

Diese 10 wichtigen Hygienetipps sollten Sie in Ihren Alltag integrieren.
Diese einfachen Maßnahmen tragen erheblich dazu bei, sich und andere vor Infektionen zu schützen!

Bei Vermutung einer Ansteckung

Um diese Frage zu klären,
sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt
und schauen Sie vorab in den untenen
Patientenflyer nach.

Kurze Checkliste als Bild.

Sollten Sie mehrere Symptome aufweisen, sollten Sie sich zunächst telefonisch bei ihrem Hausarzt oder dem ärztlichen Bereitschaftsdienst melden und die Situation besprechen. Wenn bei Ihnen eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus zu vermuten ist, wird sich Ihre Ärztin/Ihr Arzt mit dem örtlichen Gesundheitsamt beraten, wie weiter vorgegangen werden soll.

Patientenflyer - Grippe oder Coronavirus

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Risikogruppen

Es handelt sich hierbei um Menschen, bei denen im Falle einer Infizierung ein schwieriger bis hin zu einem lebensbedrohlichen Krankheitsverlauf eintreten kann. Hierzu gehören:

  • ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für einen schweren Verlauf ab etwa 50–60 Jahren)

  • Personen mit bestimmten Vorerkrankungen:
    des Herzens (z.B. koronare Herzerkrankung), 
    der Lunge (z.B. Asthma, chronische Bronchitis)

  • Patienten mit chronischen Lebererkrankungen

  • Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)

  • Patienten mit einer Krebserkrankung

  • Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr schwächen, wie z.B. Cortison
     

Häusliche Quarantäne

Das Gesundheitsamt kann Personen verpflichten, den Ort nicht zu verlassen. Die Quarantäne ist wichtig. Sie dient Ihrem Schutz und dem Schutz von uns allen. Sie soll vor Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus und die Verbreitung der Erkrankung verhindern. Das bedeutet, dass Sie Ihr Haus/Ihre Wohnung nicht mehr verlassen dürfen. Sie kann aber auch eine Belastung sein, denn sie schließt potenziell erkrankte Personen von der Teilnahme am sozialen Leben weitgehend aus. Wichtige soziale Ressourcen, wie sie das Berufs- oder Familienleben bieten, sind reduziert.
Hinweis: Wenn Sie einen Balkon oder einen Garten haben, dürfen Sie diesen nutzen, sofern Sie keinen persönlichen Kontakt mit Ihren Nachbarn haben. Praktische Tipps bei häuslicher Quarantäne erhalten Sie im Flyer „Tipps für häusliche Quarantäne“ vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

Tipps bei häuslicher Quarantäne

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Kontaktpersonen

Dies sind Personen, die persönlichen Kontakt („face-to-face“) mit einer infizierten Person hatten. Kontaktpersonen haben je nach Art und Dauer des Kontaktes ein erhöhtes Risiko sich infiziert zu haben.
Das Robert-Koch-Institut empfiehlt eine Quarantäne, wenn insgesamt mindestens 15 Minuten mit dem Infizierten von Angesicht zu Angesicht gesprochen wurde, der Infizierte geküsst wurde oder dergleichen. Hierauf nimmt der Landkreis Emsland in seinen Entscheidungen Bezug.
Hatten Sie weniger Kontakt zum Infizierten, sollten Sie sich auf jeden Fall selbst beobachten.

Desinfektionsmittel

Bei dem neuen Coronavirus reicht ein gründliches Händewaschen mit haushaltsüblicher Seife aus. Insofern ist es für die allermeisten Menschen unnötig, sich mit Desinfektionsmittel einzudecken. Sollten Sie aufgrund einer Erkrankung zu Hause Desinfektionsmittel benötigen, sprechen Sie die Apotheken im Umkreis an.

 

Mundschutz
Das das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes schützt davor, dass die Körperflüssigkeiten nicht weiter verteilt werden. Sie schützen vor allem andere aber nicht den Träger vor Viren (außer spezielle Masken). Es gibt keine Wissenschaftlichen Studien darüber, dass  das Risiko einer Ansteckung für eine gesunde Person verringert wird.
 

Selbstgenähten Mundschutzmasken

Für den Privatgebrauch empfiehlt es sich Masken aus Stoff zu verwenden, um die Ressourcen an zertifizierten Masken für die Krankenhäuser und weitere medizinische Bereiche zu schonen.

Auch diese Masken verringern das verteilen von Körperflüssigkeiten und schützen so andere vor Viren. Die Stoffmasken müssen allerdings regelmäßig und ordnungsgemäß gereinigt werden, entweder in der Waschmaschine (Heißwäsche), mehrere Minuten im kochenden Wasser oder im Backofen.

 

Virus auf importierten Lebensmittel oder andere Gebrauchsgegenständen

Eine Übertragung durch aus Risikogebieten importierte Lebensmittel oder andere Waren ist laut Bundesministerin Julia Klöckner und dem Bundesinstitut für Risikobewertung nach bisherigem Wissensstand sehr unwahrscheinlich. Dies ist unter anderem auf eine relativ geringe Umweltstabilität des neuartigen Virus zurückzuführen. Derzeit gibt es keinen Fall, bei dem eine Infizierung durch Verzehr oder Kontakt mit einem importierten Produkt nachgewiesen ist. Dennoch sollten die allgemeinen Hygiene-Hinweise auch im Umgang mit importieren Produkten und Lebensmitteln eingehalten werden.
Quelle: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft


Nachbarschaftshilfe

Wenn Sie für ältere Menschen/Risikogruppen den Einkaufsdienst übernehmen möchten benötigen Sie dazu keine Genehmigung von Gesundheitsamt. Die Nachbarschaftshilfe ist ausdrücklich erwünscht, um gefährdete Gruppen vor dem Coronavirus zu schützen.
Zu beachten ist allerdings, dass die Einkäufe vor die Tür gestellt werden und auch das Geld nicht direkt übergeben wird, sondern z.B. in einem Briefumschlag vor der Tür liegt. Auch das beliebte und sicherlich wertvolle Gespräch bei einem Kaffee muss ausfallen. Ein kurzes „Hallo“ über ein Fenster aus einzuhaltender Entfernung ist momentan kein Problem. Herzlichen Dank für Ihren Einsatz!

 

Telefonkontakt/ Bürgertelefon

Da der ehrenamtliche Besuchsdienst und persönliche Kontakte im Moment nicht möglich sind, hat die Samtgemeinde Dörpen ein Telefonkontakt eingerichtet. Sie können gerne von
Montag – Donnerstag 9.00 – 11.00 Uhr unseren Telefonservice erreichen:
Bernd Wegmann 04963 8877
Alexander Meentken 0172 9943047

 

Der Landkreis Emsland hat ebenfalls ein Bürgertelefon eingerichtet, das für Menschen, die sich mit ihren wachsenden Sorgen und Ängsten allein gelassen fühlen, Ansprechpartner ist. Der Sozialpsychiatrische Dienst übernimmt diesen Service und leistet die telefonische Beratung in psychischen Krisen und Belastungssituationen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen von Montag bis Freitag von 8.30 bis 18 Uhr und am Wochenende von 9 bis 16 Uhr zur Verfügung. Unter den Rufnummern 05931/44-1171, 0591/84-3323 und 04962/501-3101 sind sie zu erreichen.

 

Zentrale Corona-Hotline

Die zentrale Corona-Hotline der Niedersächsischen Landesregierung erreichen Sie unter
0511 120-6000 von Montag bis Freitag von 8 bis 22 Uhr.

 

Beratungsangebote per Internet oder Telefon

Schulen und Kitas sind geschlossen, Eltern im Homeoffice, Schwimmbäder und Spiel-und Freizeitangebote sind geschlossen. Alle sind zuhause, doch Belastungen in der Familie machen keine Pause und bei den Einschränkungen momentan können diese noch stärker auftreten.


Die Online-Beratung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) ist rund um die Uhr für große und kleine Sorgen erreichbar. Sogar mit speziellem Jugendangebot für 14- 21 jährige. Die Beratung ist anonym und kostenfrei.

                       www.bke-jugendberatung.de

 

Das Beratungszentrum Papenburg ist nach wie vor besetzt und telefonisch Eltern, Kinder und Jugendliche, Ehe- und Familienberatung, Lebens- und Erziehungsberatung erreichbar.
Persönliche Beratung ist momentan leider nicht möglich.
Das psychologische Beratungszentrum, Hauptkanal rechts 75a, ist täglich von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr
unter der Telefonnummer 04961 – 3456 erreichbar,
Online-Beratung unter www.pbz-papenburg.de.

Quellen:

Landkreis Emsland; niedersachen.de; Robert-Koch Institut; WHO; NOZ;
AOK; infektionsschutz.de;
Bundesgesundheitsministerium

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